4-Hands Dinner im Foodlab

Zwei Küchen. Zwei Handschriften. Ein Menü. 🔥

Was passiert, wenn zwei Küchen für einen Abend die Rollen tauschen? Genau das feiern wir im Herbst gleich dreimal: Jeweils zwei Häuser interpretieren gegenseitig ihre Signature-Gerichte – auf Augenhöhe, ohne Wettkampf. Zwei Handschriften, ein gemeinsames Menü, dazu eine passende Weinbegleitung.

Die drei Abende:

🍽️ 15.10. – ZEIK x Jing Jing

Ein Michelin-Stern-Restaurant trifft auf Street Food mit einer besonderen Note: Maurizio Oster (ZEIK) und das Team von Jing Jing tauschen für einen Abend die Rollen und interpretieren die jeweiligen Spezialitäten des anderen neu – zwei Küchen, zwei Stile, ein Menü. Norddeutsche Schlichtheit trifft auf kräftige thailändische Aromen. Im foodlab in der HafenCity erwartet Sie ein mehrgängiges Abendessen mit passenden Weinen, zusammengestellt von Vineyard.

ZEIK – Maurizio Oster

Maurizio Oster wurde in Hamburg geboren und ist tief in der norddeutschen Küche verwurzelt. 2018 eröffnete er sein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Restaurant ZEIK in Winterhude, wo er vertraute Zutaten neu interpretiert, um intensive, überraschende Aromen zu kreieren – einfach, saisonal und vom Geist Norddeutschlands geprägt. Für dieses Vier-Hände-Dinner verlässt er seine eigene Küche, um ein Signature-Gericht von Jing Jing zuzubereiten.

Jing Jing – Vena Steinkönig & Valentin Broer

Vena Steinkönig und Valentin Broer haben sich mit „Momo Ramen“ längst Kultstatus erarbeitet und gehen nun im „Jing Jing“ mit moderner thailändischer Küche und einer eigenen Cocktailkarte noch einen Schritt weiter. Ihre Küche steht für authentisches Street Food mit kräftigen Aromen, die Süße, Schärfe und Umami miteinander verbinden. Bei diesem Vier-Hände-Dinner tauschen sie die Rollen und interpretieren ein Signature-Gericht von Maurizio Oster neu.

🍽️ 05.11. – 100/200 x Ugly Duckling

Thomas Imbusch (100/200), ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und dem grünen Nachhaltigkeitsstern, wird gemeinsam mit Lenja Bahlburg und Clément Noel (Ugly Duckling) kochen, die kürzlich zu Hamburgs bestem Newcomer des Jahres 2026 gekürt wurden. Für einen Abend tauschen die Küchen die Rollen: Imbuschs ganzjährige kulinarische Exzellenz trifft auf die frankophile, intuitive und zutatenorientierte Küche des „Ugly Duckling“ – schnörkellos und mit einem klaren, unverwechselbaren Stil. Ein Menü, zwei völlig unterschiedliche Philosophien, ein gemeinsamer Abend im foodlab in der HafenCity.

100/200 – Thomas Imbusch & Sophie Lehmann

Seit 2018 steht das 100/200 – unweit der HafenCity gelegen – das ganze Jahr über für kulinarische Spitzenleistungen, stets in enger Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern und Produzenten. Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Thomas Imbusch nähert sich der Küche aus einer regionalen und kosmopolitischen Perspektive und verbindet bewusst Gegensätze: progressive Kreationen und zugängliche Gerichte, das Vertraute und das Unerwartete. Ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und dem grünen Nachhaltigkeitsstern. Für dieses Vier-Hände-Dinner verlässt Imbusch seine eigene Küche, um ein Signature-Gericht des „Ugly Duckling“ neu zu interpretieren.

Ugly Duckling – Lenja Bahlburg & Clément Noel

Mit dem „Ugly Duckling“ in Neustadt haben sich Lenja Bahlburg und Clément Noel ihren Traum vom eigenen Restaurant erfüllt – und bereits zehn Monate nach der Eröffnung wurden sie zu Hamburgs bestem Newcomer des Jahres 2026 gekürt. Lenjas Küche ist unprätentiös und intuitiv: keine Signature-Gerichte, sondern täglich neue Kreationen, die sich nach dem richten, was der Markt zu bieten hat, gepaart mit sorgfältig ausgewählten Naturweinen. Der Name ist ein Statement gegen die „visuelle Gastronomie“ und die Standardisierung des Geschmacks – hier zählt wirklich nur, was gut schmeckt. Bei diesem Vier-Hände-Dinner tauschen sie die Rollen und interpretieren ein Signature-Gericht von Thomas Imbusch neu.

🍽️ 19.11. – Koer x Bullerei

Paul Decker (Koer) und Sebastian Brugger (Bullerei) tauschen für diesen Abend die Rollen und interpretieren jeweils eines der Signature-Gerichte des anderen neu. Die moderne, saisonale Marktküche des Koer mit sozialer Note trifft auf Bruggers authentischen, kreativen Stil aus dem ehemaligen Schlachthaus. Ein Menü, zwei Küchen, zwei Geschichten – im foodlab in der HafenCity, begleitet von einer erlesenen Auswahl an Weinen.

Koer – Paul Decker & Josh Stagraczynski

Der Name „Koer“ leitet sich von der niederdeutschen Redewendung „in de Köör gahn“ ab – was so viel bedeutet wie „eine bewusste Entscheidung treffen“ – und genau dafür steht das Restaurant zwischen dem Leinpfadkanal und der Alster: Qualität, moderne, vom Markt inspirierte Küche und herzliche Gastfreundschaft. Küchenchef und Inhaber Paul Decker kreiert mit Kreativität und handwerklichem Geschick eine Reise durch Aromen und Texturen und arbeitet dabei eng mit lokalen Landwirten und saisonalen Erzeugern zusammen. Für dieses Vier-Hände-Dinner verlässt Paul Decker seine eigene Küche, um die Spezialitäten der Bullerei neu zu interpretieren.

Bullerei – Sebastian Brugger

Sebastian Brugger wurde das Kochen quasi in die Wiege gelegt: Seine Großmutter war Köchin, und seine Mutter kochte jeden Tag für die Familie – heute ist er Küchenchef in der Bullerei, Tim Mälzers kulinarischer Heimat im Schanzenviertel. Nach seiner Ausbildung im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten „Landhaus Henze“ führte ihn sein Weg nach Norden. Seine Küche steht für authentische Gerichte, frische Zutaten und ein Bekenntnis zur Qualität – regionale Produkte mit modernem Touch, geprägt von einem sicheren Gespür für Geschmack und Ästhetik. Bei diesem Vier-Hände-Dinner wechselt Sebastian die Rollen und interpretiert ein Signature-Gericht aus dem „Koer“ neu.

Datum: 15. Oktober / 05. November / 19. November
Zeit: Einlass ab 18:00 Uhr | Ende gegen 22:00 Uhr

Ort: foodlab, Überseeallee 10, 20457 Hamburg

Tickets: 139 € für das Menü | 59 € für die Weinbegleitung

Mehrgängiges Dinner, kuratierte Weinbegleitung – und zwei Teams, die sich gegenseitig neu erfinden.

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